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Zu Besuch bei: boesner

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Pinsel, Staffeleien und Farben, Farben, Farben: Rund 30’000 Produkte finden sich in den Regalen des Künstlerbedarfs boesner. Hier gibt es fast alles, was das kreative Herz begehrt. Die Philosophie: Alle Utensilien für das kreative Schaffen sollen an einem Ort und zu erschwinglichen Preisen verfügbar sein. Filialleiterin Petra Epifani gibt Einblick.

 

Petra, ihr seid hier umgeben von Ateliers und Kreativschaffenden. Wie fügt ihr euch mit dem Künstlerbedarf boesner in die Werkstadt ein?

In erster Linie versorgen wir Künstler:innen und Handwerksbetriebe mit Materialien, Farben und Werkzeugen. Aber wir betreiben auch eine kleine Werkstatt, in der wir einzelne Bilder oder Serien für ganze Ausstellungen einrahmen. Unser Tun ergänzt sich wunderbar mit dem Ökosystem Werkstadt. Wir fühlen uns sehr wohl.


Alles, was das Künstler:innenherz begehrt: Pinsel in diversen Grössen und Varianten.


In der Rahmenwerkstadt gibt das boesner-Team Bildern den letzten Schliff.

 

Wer sind eure Kund:innen?

Das Spektrum ist vielfältig. Neben etablierten Künstler:innen decken sich auch Architekturbüros, Schulen und Privatpersonen bei uns ein. Wir möchten Kunst für alle zugänglich machen und beraten auf Wunsch gerne. Natürlich gehören auch Werkstädter:innen wie Acrush oder Soda Studios zu unseren Kund:innen.

 

Ein gutes Verständnis für Kunst ist dabei sicher unerlässlich, oder?

Die meisten Mitarbeitenden bei boesner sind in der Freizeit selbst künstlerisch aktiv oder haben ein zweites Standbein als Kreativschaffende, und bringen fundierte Expertise mit. Wenn wir beispielsweise eine Bildserie für eine Ausstellung rahmen, ist die Zusammenarbeit mit den Künstler:innen sehr eng. Gemeinsam geben wir einem Kunstwerk den letzten Schliff und das setzt ein gewisses Know-how voraus.


Die Mitarbeitenden bei boesner sind vom Fach und kennen sich gut aus.

 

Verfolgt ihr auch, was aus den Kunstprojekten wird, die bei euch den Anfang nehmen?

Es kommt immer wieder vor, dass wir Kund:innen zu einem Projekt beraten und später an die Vernissage eingeladen werden. Manchmal erhalten wir auch Fotos der fertigen Kunstwerke. Solche Einblicke sind sehr wertvoll.

 

Was gefällt euch besonders am Standort Werkstadt?

Das Zusammenspiel aus kleinen Ateliers und aufstrebenden Unternehmen ergibt eine spannende Dynamik. Wir sind eine Gemeinschaft, in der unglaublich viel Kreativität und Handwerk vorhanden ist, und in der wir uns gegenseitig inspirieren.


Petra Epifani kann sich eine berufliche Laufbahn abseits der Kunstbranche nicht mehr vorstellen.

 

Besucher:innen sollen in die Werkstadt eintauchen können. Wie ist boesner erlebbar?

Wenn man sich für kreatives Arbeiten begeistert, ist der Shop an sich schon ein Erlebnis. Aber wir veranstalten auch regelmässig Workshops zu neuen Techniken, Trends oder Produktlinien. Am Tag der offenen Tür war ein Live-Graffitikünstler hier und wir hatten einen Kindermaltisch. Solche Aktionen möchten wir gerne wiederholen.

 

Wie sieht eure Zukunft in der Werkstadt aus?

Wir denken auf jeden Fall langfristig. In der Werkstadt sprudeln so viele Ideen, das ist grossartig. Der Mieter:innen-Mix, das Flair auf dem Areal – uns gefällt es hier.